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Smartphone vor Hackern schützen

26.06.2020 (aktualisiert am 12.04.2021)


So schützen Sie Ihr Samsung Galaxy vor Hackerangriffen

Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Passwörter bei Social Media-Plattformen, der Online-Banking-App oder Ihrem E-Mail-Anbieter geändert? Das ist schon eine ganze Weile her? Dann wäre der Ändere-Dein-Passwort-Tag am 1. Februar doch die perfekte Gelegenheit, im Passwort-Dschungel aufzuräumen und wieder neue, sichere Anmeldeinformationen zu vergeben. Nur so sind Ihre persönlichen Daten, aber beispielsweise auch Ihre Profile auf Facebook, Instagram, TikTok und Co. bestmöglich vor fremden Zugriffen geschützt.

Die ultimative Checkliste zum Schutz vor Hackern:

Hacker haben heutzutage oft leichtes Spiel, da viele Menschen das Thema Smartphone-Sicherheit beim Surfen im Internet leider total unterschätzen. Mit dem folgenden Beitrag möchten wir das ändern: Wir gehen auf potenzielle Einfallstore für Cyber-Kriminelle ein und geben Tipps, wie Sie sich und Ihr Samsung-Handy bestmöglich vor Hackerangriffen schützen können. Mit den folgenden Maßnahmen sichern Sie Ihr Handy bestmöglich vor fremden Zugriffen ab:

  1. Installation von Antiviren- und Firewall-Apps
  2. Nutzung sicherer Passwörter
  3. Öffentliche WLAN-Hotspots meiden
  4. Sicherheits-Updates regelmäßig durchführen
  5. Installation offizieller Apps
  6. Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung
  7. Aktivierung der Bildschirm-Sperre
Schutz vor Viren durch Firewall- und Antivirus-Software

1. Schutz vor Viren: Installieren Sie Firewall- und Antivirus-Software

Das wohl effektivste und gleichzeitig einfachste Mittel gegen unerlaubte Zugriffe ist die Installation einer Antivirus-App auf dem Smartphone. Viele Antivirus-Apps nutzen standardmäßig einen Virenscanner, um alle Dateien und Anwendungen auf dem Handy zu durchleuchten und auf schädliche Software oder Viren zu überprüfen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen und Geld für eine Antiviren-Software ausgeben möchte, erhält zusätzliche Schutz-Optionen wie einen Echtzeitschutz, der u. a. Spionage-Apps in Echtzeit erkennt und sofort Gegenmaßnahmen einleitet. Wenn man bedenkt, wie viel Geld aktuelle Flaggschiff-Smartphones wie das Samsung Galaxy S21 kosten und wie lange das Gerät funktionieren soll, dann lohnt sich die Investition in eine kostenpflichtige Antiviren-Software allemal.

Die Firewall ist eine weitere Sicherheits-Option, die Sie als App auf das Smartphone laden können, um sich vor Cyberangriffen zu schützen. Die Firewall überwacht die Netzwerkaktivitäten aller Anwendungen auf dem Handy und schreitet im Bedarfsfall ein, um eine gefährliche Verbindung zu unterbinden. Selbstverständlich behält der Nutzer dabei die Kontrolle über den Datenstrom seines Smartphones.

Unser Galaxy-EXPERTE-Tipp:

Sie wollen eine zusätzliche Firewall-App auf Ihrem Handy installieren? Denken Sie daran, dass das Einrichten einer solchen Firewall manuelle Eingaben erfordert, um nicht auf einmal sämtliche schon vorhandene Anwendungen zu blockieren.

2. Sichere Accounts: Schützen Sie Daten mit sicheren und aktuellen Passwörtern

123456, passwort1, qwertz123 – die Liste der beliebtesten Passwörter der Deutschen ließe sich beliebig lange fortsetzen. Nutzen Sie selbst auch eins dieser oder ähnliche Passwörter, haben Hacker leichtes Spiel sich selbst in Ihren Benutzerkonten einzuloggen. Wer seine Accounts vor fremden Zugriffen schützen will, sollte sichere Passwörter nutzen und diese in regelmäßigen Abständen auch aktualisieren. Grundsätzlich gilt: Verwenden Sie für Passwörter eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen und bewahren Sie das Passwort getrennt von Ihrem Smartphone auf. In der Handyhülle hat der Zettel mit Passwörtern also absolut nichts verloren.

3. Sichere Netzwerke: Meiden Sie öffentliche WLAN-Hotspots

Öffentliche WLAN-Hotspots gibt es heutzutage überall: Im Einkaufscenter, im Hotel, an der Bushaltestelle, im Supermarkt oder im Café – öffentliche WLAN-Netzwerke sind äußerst bequem, oft kostenlos und vor allem tragen sie dazu bei, dass Sie mobiles Datenvolumen sparen können.

Auf der anderen Seite sind öffentliche WLAN-Hotspots aber auch eine Gefahrenquelle für Ihre Smartphone-Sicherheit: Fremde können über offen zugängliche WLAN-Netze Ihre Daten abgreifen oder Schadsoftware auf Ihr Smartphone schleusen.

Überweisungen per Online-Banking oder Samsung Pay sollten Sie daher niemals in öffentlichen WLAN-Netzen vornehmen! Genauso gilt es unsichere Datenverbindungen, die nicht per HTTPS-Zertifikat geschützt sind, zu meiden.

Unser Galaxy-EXPERTE-Tipp:

Um sich und die eigenen Daten bestmöglich zu schützen, macht es Sinn auf ein VPN, also ein Virtual Private Network, zurückzugreifen. Das VPN leitet die eigene Smartphone-Verbindung ins Netz über einen Server, ändert außerdem die IP-Adresse und erhöht somit die Anonymität. Die Informationen, die über den VPN-Anbieter übertragen werden, sind verschlüsselt, was die Arbeit für Cyberkriminelle und Hacker deutlich schwieriger macht.

Bei den VPN-Netzen gibt es kostenlose und kostenpflichtige Anbieter, wobei sich die Dienstleistungen und auch das Schutzniveau teilweise recht stark voneinander unterscheiden. Es lohnt sich daher, sich mit den Angeboten auf dem Markt auseinanderzusetzen, um den für sich besten Smartphone-Schutz zu finden.

Schutz vor Hackern durch aktuelle Software

4. Aktuelle Software: Führen Sie notwendige Updates durch

In unregelmäßigen Abständen erhalten Sie von Samsung sogenannte Sicherheits-Updates für das Galaxy-Handy, die die unterschiedlichsten Sicherheitslücken schließen und den Virenschutz Ihres Smartphones verbessern. Alphabet bzw. Google bringt für das eigene Betriebssystem Android jeden Monat Sicherheits-Patches heraus, die von den Smartphone-Herstellern dann an die Nutzeroberfläche des jeweiligen Modells angepasst werden müssen – eine sehr kosten- und zeitintensive Angelegenheit. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass die günstigeren Handys unbekannter Hersteller diese Updates nur unregelmäßig erhalten, wohingegen bei bekannten und etablierten Marken wie Samsung oder Xiaomi Sicherheitsaktualisierungen in regelmäßigem Turnus vorgenommen werden.

Google arbeitet stetig an weiteren Optimierungen und Verbesserungen des Android-Betriebssystems. Etwa einmal jährlich veröffentlicht das Unternehmen eine neue Version von Android. Die aktuellste Variante nennt sich Android 11, die die Vorgängerversion Android 10 abgelöst hat. Dennoch werden auch für die älteren Betriebssystem-Varianten regelmäßig Updates veröffentlicht. Erst wenn eine Version tatsächlich ‚alt‘ ist, wird diese Version des Betriebssystems nicht mehr weiter mit Sicherheits-Updates versorgt.

5. Schutz vor Hackerangriffen: Installieren Sie nur offizielle Apps

Ein weiterer wichtiger Punkt in Sachen Smartphone-Sicherheit sind Apps, genauer gesagt die Quelle zum Download und der anschließenden Installation der Apps: Laden Sie ausschließlich Apps aus den Originalstores bzw. von Google Play herunter und meiden Sie alle anderen Plattformen. Die genannten Quellen haben ein ausgefeiltes Prüfmanagement für alle Anwendungen, die zum Download bereitstehen. So wird unter anderem nicht nur der Entwickler der App, sondern auch der Betreiber der App sowie Datenschutzkriterien etc. auf rechtliche Belange hin verifiziert. Verfolgen Sie diesen Rat nicht, haben Hacker leichtes Spiel. Sie können sich dann nämlich leicht Zugang auf Ihr Galaxy-Handy verschaffen, indem sie den Quellcode beliebter Apps modifizieren und in diesen einen Schadcode mit Malware und Viren einschleusen.

Vor allem bei Android ist die Versuchung sehr groß, auch auf anderen Plattformen Apps herunterzuladen, da einzelne APK-Dateien manuell installiert werden können. Hierbei reicht das Anklicken des Download-Verzeichnisses meist schon aus.

Um sich die fehlende Information und Unwissenheit einiger User zu Nutze zu machen, verbreiten immer mehr Hacker zudem gefälschte WhatsApp-Premium- und Facebook-Premium-Apps im Web. So gelangen Hacker ebenfalls an private Nutzerdaten.

Schutz vor Hackern durch Zwei-Faktor-Authentifizierung

6. Schutz vor Hackern – Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung führt dazu, dass Dritte schwerer Zugriff auf Ihr Smartphone bekommen. Das funktioniert so: Der Nutzer erhält durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung einen temporären Code auf die registrierte Handynummer und muss diesen zur Verifizierung eingeben, wenn das System dazu auffordert. Es kann mitunter etwas lästig sein, ein paar Ziffern mehr einzugeben als üblich – dennoch lohnt sich dieser Zusatzaufwand. Versucht ein Hacker auf einen fremden Account zuzugreifen, dann wird er aufgefordert, den per SMS versandten Code einzugeben. Diesen Code erhält aber nur der Nutzer des Smartphones – der unbefugte Dritte hat somit schlechte Karten.

7. Physischen Zugriff verweigern: Aktivieren Sie die Bildschirmsperre

Physische Übergriffe stellen neben den digitalen Gefahren ebenso eine relevante Bedrohung dar. Deshalb lohnt es sich, sein Galaxy-Smartphone oder Galaxy-Tablet auch davor zu schützen. Die Bildschirmsperre ist hier mitunter die einfachste und schnellste Maßnahme, da sie eine der wichtigsten Schutzblockaden darstellt. Bei Samsung Galaxy-Smartphones kann man zum einen zwischen der Sperre via PIN-Code und der Muster-Entsperrung wählen, wobei der PIN-Code die sicherere Variante darstellt. Mögen Sie die Muster-Entsperrung lieber, sollten Sie darauf achten die Sichtbarkeit der gezeichneten Linien, die ja beim Musterzeichnen entstehen, auszuschalten. So sind eine Nachverfolgung der Linie und ein mögliches Nachzeichnen erst gar nicht möglich.

Zum anderen können Sie Ihr Galaxy-Handy mit Hilfe Ihrer biometrischen Daten entsperren. Diese Daten sind entweder der Fingerabdruck, das Gesicht oder die Iris. In Sachen Sicherheit sind die letztgenannten Methoden alle sicherer als der PIN-Code bzw. ein Passwort.

Fazit – Schutz vor Hackern gelingt mit einfachen Sicherheitsmaßnahmen

Die genannten Schutzmaßnahmen können dabei helfen, Ihr Android-Betriebssystem vor Viren, Malware, Spionage-Apps und anderer Schadsoftware zu schützen und damit in erster Linie die Sicherheit Ihrer Daten zu erhöhen. Jegliche Apps oder Programme helfen aber nicht viel, wenn der Smartphone-Besitzer nicht achtsam ist. Achtsamkeit bezogen auf die Smartphone-Sicherheit bedeutet, das Handy im Café nicht einfach aus den Augen zu lassen, eine E-Mail von einem hawaiianischen Prinzen nicht einfach sorglos zu öffnen und auch nicht jede URL-Adresse, die beispielsweise in einem Instant-Messenger enthalten ist, zu besuchen und weiterzuleiten. Denn: den größten Anteil am Schutz des Smartphones haben immer noch Sie als Besitzer des Geräts.


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