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Die Kamera des Samsung Galaxy S20 Ultra im Test

03.09.2020


Die Kamera des Samsung Galaxy S20 Ultra im Detail

Die Flaggschiff-Serie des südkoreanischen Elektronikgiganten, bestehend aus dem Samsung Galaxy S20, S20 Plus und S20 Ultra, ist seit dem 13. März 2020 im Handel. Das Galaxy S20 Ultra verfügt über ein riesiges 6,9-Zoll-AMOLED-Display, einen High-End-Chipsatz Exynos 990 (Snapdragon 865 in den USA) und einen Akku mit einer Kapazität von 5.000 mAh, mit dem Sie den ganzen Tag über Kamera- und Videoaufnahmen machen können.

Womit wir auch schon beim Hauptthema dieses Artikels sind – der Kamera-Ausstattung des Samsung Flaggschiffs. Im Vergleich zu den Schwestermodellen Galaxy S20 und S20 Plus, bietet das Galaxy S20 Ultra mehr fotografische Möglichkeiten, dank einer eingebauten Quad-Kamera-Konfiguration, die mit einem zusätzlichen Time-of-Flight (ToF)-Tiefensensor, einer Hauptkamera mit höherer Auflösung und einer Telekamera mit längerer Brennweite ausgestattet ist.

Die Haupt-Spezifikationen der Kamera des Galaxy S20 Ultra im Überblick

Die Hauptkamera des Samsung Smartphones bietet eine aktualisierte Version des 1/1,33-Zoll-Sensors mit 108 MP Auflösung, den wir bereits am Xiaomi Mi 10 Pro gesehen haben. Das S20 Ultra verwendet jetzt ein 3×3-Pixel-Binning (anstelle der 2×2 des Xiaomi), wobei 9 Pixel zu einem "Super-Pixel" kombiniert werden, was zu einer größeren effektiven Pixelgröße von 2,4 µm führt, um die Bildqualität bei der 12 MP Bildausgabe zu verbessern. Der primäre Sensor ist an ein 26 mm äquivalentes Standard-Weitwinkelobjektiv mit f/1,8-Öffnung gekoppelt.

Für die Telekamera hat das innovative Unternehmen aus Fernost ein Periskop-ähnliches Objektiv implementiert, das dem in den Flaggschiffhandys von HUAWEI und Honor ähnelt. Das 103-mm-Objektiv mit f/3,5-Blende des Galaxy S20 Ultra bietet einen vierfach optischen Zoom. Der 10-fach-Hybrid kombiniert Bildinformationen von der 48 MP Telekamera und der hochauflösenden 108 MP Hauptkamera. Sowohl die Haupt- als auch die Telekamera verfügen außerdem über einen PDAF-Autofokus und eine optische Bildstabilisierung (OIS).

Samsung hat auch einige Änderungen an der Ultraweitwinkel-Kamera des S20 Ultra im Vergleich zu früheren Generationen vorgenommen. Das S20 Ultra verfügt jetzt über ein 13-mm-Objektiv mit 2,2 Blendenöffnungen und 12 MP Sensor, im Vergleich zu der breiteren 12-mm-Optik mit 2,2 Blendenöffnungen und dem 16 MP Sensor mit höherer Auflösung des Samsung Galaxy S10 +. Die niedrigere Auflösung sorgt für eine größere Pixelgröße von 1,4 µm, und die Auflösung von 12 MP bleibt für die Mehrheit der Smartphone-Shooter vollkommen ausreichend.

Schließlich verfügt die hintere Quad-Kamera des S20 Ultra über einen zusätzlichen Tiefensensor. Der im Porträtmodus aktivierte 0,3 MP Tiefensensor nutzt die ToF-3D-Technologie, um die Segmentierung des Motivs bei der Anwendung eines Bokeh-Effekts zu verbessern.

Die wichtigsten technischen Kamera-Specs in der Übersicht:

  • Hauptkamera: 108 MP 1/1.33″ Sensor, 26-mm-Äquivalent f/1,8-Öffnung mit PDAF-Autofokus und OIS
  • Teleobjektiv: 48 MP 1/2.0″ Sensor, 103mm-Äquivalent f/3,5-Öffnungsäquivalent Periskop-Objektiv mit PDAF-Autofokus
  • Ultraweitwinkel: 12 MP-Sensor, 13mm-Äquivalent f/2,2-Äquivalent
  • Tiefe: 0,3 MP ToF 3D-Sensor mit Objektiv mit f/1,0-Blende
  • LED-Blitz
  • Video: 8K 4320p/24fps, 4K 2160p/60fps
  • Exynos 990-Chipsatz

Die Bildqualität der Bilder des Samsung Galaxy S20 Ultra

Bilder, die mit der Hauptkamera des Galaxy S20 Ultra gemacht werden, zeigen unter den meisten Lichtverhältnissen eine ausgezeichnete Belichtung, einen super Dynamikbereich und tolle Farben, wobei nur sehr wenige sichtbare Artefakte die Bildqualität beeinträchtigen. Obwohl die Detailgenauigkeit in den 12 MP Bildern des S20 Ultra nach dem Pixel-Binning im Allgemeinen sehr gut ist, ist sie nicht ganz so hoch, wie wir es von Geräten mit Ausgabe in höheren Auflösungen kennen. Infolgedessen können feinste Details bei sehr schwachem Licht verloren gehen. Eine Neigung zur Unschärfe der Bilder kann bei vereinzelten Aufnahmen zu unnatürlich wirkenden Details führen; allerdings muss man schon sehr genau hinsehen, um dies zu entdecken.

Ultra-Weitwinkel-Belichtung und Farbe sind bei allen Lichtverhältnissen präzise. Die Telekamera leistet auch bei mittlerer und großer Reichweite gute Dienste, wenn das 4-fach optische Zoomobjektiv voll ausgenutzt wird. Auch hier halten sich Belichtung und Farbe gut. Einige Makel treten jedoch bei den Nahbereichszoomaufnahmen des S20 Ultra auf, bei denen Fusionsartefakte in vereinzelten Fällen zu den Bildrändern hin auftreten.

Der Porträtmodus

Der Porträtmodus

Bei Aufnahmen im Porträtmodus mit dem Galaxy S20 Ultra gehören die Bokeh-Bilder zu den besten, die das koreanische Unternehmen je hervorgebracht hat. Ausgezeichnete Belichtung und Farbe bei allen Lichtverhältnissen sind eine wesentliche Stärke bei Bokeh-Aufnahmen. Ein gleichmäßiges Rauschen, gute Tiefenschätzung und ein starker Unschärfe-Effekt mit großen Scheinwerfern sorgen für eindrucksvolle Ergebnisse. Auch für Nachtaufnahmen bleibt das S20 Ultra eine gute Option. Ihre Ergebnisse sind nicht ganz so stark wie die der Top-Performer, wobei das Rauschen oft etwas stärker ausgeprägt ist, zusammen mit einigen Belichtungsproblemen beim Blitzen, aber insgesamt bleiben die Ergebnisse recht gut.

Zoom-Aufnahmen

Zoom-Aufnahmen mit dem S20 Ultra überzeugen insgesamt. Hin und wieder sind Fusionsartefakte sichtbar, wenn das Gerät Bilder von der Haupt- und Telekamera bei Vergrößerungen unter 4x kombiniert. Positiv hervorzuheben ist, dass Belichtung und Farbe bei Zoom-Aufnahmen unter allen Lichtverhältnissen sehr gut bleiben und dass Details bei Zoom-Aufnahmen aus mittlerer und großer Entfernung gut erhalten bleiben – wenn das Gerät ausschließlich die Telekamera verwendet. Das Galaxy S20 Ultra bleibt auch bei großen Entfernungen schärfer als beispielsweise das iPhone 11 Pro Max.

Zwischenfazit der Fotoaufnahmen

Die Vor- und Nachteile der Fotoaufnahmen mit dem S20 Ultra noch einmal zusammengefasst:

Vorteile

  • Schöne, satte Farben
  • Großer Dynamikbereich
  • Ausgezeichnete Belichtung und Farbe bei Ultraweitwinkelaufnahmen
  • Gute Belichtung und hohe Detailgenauigkeit mit Blitz

Nachteile

  • Leicht langsamer Autofokus bei schwachem Licht
  • Gelegentliche Weißabgleiche im Innen- und Außenbereich
  • Vereinzelte Fusionsartefakte in Zoom-Aufnahmen
Videoaufnahmen mit dem Galaxy S20 Ultra

Videoaufnahmen mit dem Galaxy S20 Ultra

Videos lassen sich auf dieselbe Weise bewerten wie Fotoaufnahmen, nämlich nach folgenden Kriterien: Belichtung, Farbe, Autofokus, Textur, Rauschen, Artefakte und Stabilisierung.

Lebendige Farben sind ein schönes Merkmal der S20 Ultra-Videos für den Außenbereich. Im Großen und Ganzen hält die Farbsättigung auch bei schlechteren Lichtverhältnissen stand, dennoch weist das S20 Ultra Rendering-Problem auf. Auch wenn die Farbsättigung des S20 Ultra dadurch etwas reduziert wurde, ist dies kein allzu großes Problem. Aber man sollte sich dessen bewusst sein, wenn man plant, viele Videos unter künstlichem Licht zu drehen. Der Weißabgleich ist im Allgemeinen bei allen Lichtverhältnissen genau, was ein klarer Bonus ist. Die Anpassung des Weißabgleichs erfolgt schnell und reibungslos, wenn sich die Farbtemperatur der Beleuchtung ändert.

Videoaufnahmen in 8K möglich

Der neu gestaltete Sensor an der Hauptkamera ermöglicht jetzt eine 8K-Videoaufnahme auf dem S20 Ultra mit 24 Bildern pro Sekunde. Obwohl 24 Bilder pro Sekunde die einzige verfügbare Bildrate für 8K-Video ist, können Sie Videos mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde aufnehmen, wenn Sie auf 4K fallen. Bei einer Auflösung von 720p sind Bildraten von bis zu 960fps verfügbar. Zu den Videofunktionen gehört außerdem die HDR10+-Videoverarbeitung von Samsung, die einen verbesserten Dynamikbereich, Farben und Kontrast verspricht. Zur Stabilisierung werden sowohl die kreiselförmige elektronische Bildstabilisierung (EIS) als auch die optische Bildstabilisierung (OIS) in allen Videoformaten des S20 Ultra aktiviert.

Mit dieser beeindruckenden Vielfalt an Smartphone-Kameratechnik kann man mit Fug und Recht behaupten, dass dies das bisher fortschrittlichste Smartphone von Samsung für die Fotografie ist.

Zwischenfazit der Videoaufnahmen

Die Vor- und Nachteile der Videoaufnahmen mit dem S20 Ultra noch einmal zusammengefasst:

Vorteile

  • Präzise Zielbelichtung bis hin zu schwachem Licht
  • Sehr geräuscharm unter den meisten Bedingungen
  • Kräftige und angenehme Farbe im Freien
  • Gute Stabilisierung bei tragbaren statischen Videos im Freien

Nachteile

  • Begrenzter Dynamikbereich unter kontrastreichen Bedingungen
  • Sichtbare Farbtonverschiebung in Rottönen bei Beleuchtung mit niedrigem Kunstlicht
  • Sichtbare Bewegungseffekte in Videos für Innenräume
  • Geringe Details bei schwachem Licht
Fazit zur Kamera-Ausstattung des Samsung Galaxy S20 Ultra

Fazit zur Kamera-Ausstattung des Samsung Galaxy S20 Ultra

Konstant gute Belichtung, Farbe und Detailtreue machen das Samsung Galaxy S20 Ultra zu einem guten Allrounder für die Smartphone-Fotografie. Besonders beeindruckend sind seine ultrabreite Kamera und die Bokeh-Effekte im Portrait-Modus; und mit der guten Videoleistung im 4K-Modus zusammen mit einer Vielzahl anderer Auflösungs- und Zeitlupen-Aufnahmeeinstellungen gibt es viele Möglichkeiten, auch bewegte Bilder einzufangen.

Die Videotextur ist auf der S20 Ultra akzeptabel, und bei Tests mit 4K zeigten Filme unter den meisten Lichtverhältnissen eine gute Detailerhaltung. Videos für den Außenbereich sind eine wesentliche Stärke, mit guter Zielbelichtung, lebendigen Farben, hoher Detailgenauigkeit und effektiver Stabilisierung. Innenvideos zeigen selbst bei schwachem Licht eine gute Belichtung und geringes Sensor-Rauschen.

Damit man seine tollen Aufnahmen von unterwegs direkt mit Freunden und Familien oder auf den sozialen Netzwerken teilen kann, bietet sich ein Datentarif von galaxyexperte.de optimal an.


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